Reformation 2017 in den Kirchenkreisen Aachen . Jülich . Gladbach-Neuss . Krefeld-Viersen

„Gottes Wort kehrt nicht wieder leer zu ihm zurück.“ (Jesaja 55)

Worte – täglich begegnen sie uns, viele werden uns gesagt, viele sprechen wir aus. Unser Leben ist ausgefüllt mit Worten, menschlichen Worten. Es sind Worte der Zustimmung, des Lobes, wertschätzend und aufbauend. Aber auch Worte, die erniedrigen, demoralisieren, entwerten.

Ob es echte Worte und Sätze sind, oder manchmal auch nur Gesten, Sätze unvollständig, auf das wesentliche reduziert, Symbole und Laute, das ist nicht wichtig. Denn sie werden auch so verstanden.

So mag es auch mit Gottes Wort sein. Vielleicht nicht immer exakt ausformuliert, aber doch immer verständlich. Es wirkt – es bewirkt, was er will. „Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und  es dringt durch“, heißt es in Hebräer 4,12. Es war auch das Motto Ev. Kirchentages vor zehn Jahren in Köln.

Damit Gottes Wort nicht leer zu ihm zurückkehrt, müssen wir Menschen empfangsbereit sein. Lassen wir zu, dass es auf uns wirkt und uns verändert? Das bedeutet, wir müssen erst einmal darauf hören, bereit sein zu hören und zu verstehen. Und? Woher soll ich diese Zeit nun wieder hernehmen? - das wird der ein oder die andere fragen. Ja, es ist nicht so leicht, im Alltag Zeit zu finden, zu reservieren für Gottes Wort.

Nein, wir müssen die Zeit nicht erst reservieren. Wir müssen es „nur“ zulassen, dass die Worte Gottes in unserem Leben wirken können. Im täglichen Miteinander, in Beruf, Familie und im Ehrenamt – im Umgang mit anderen – beim Treffen mit Freunden, Bekannten, Unbekannten – im Engagement für andere und mit anderen. Und so sein Wort nicht leer zu ihm zurückkehrt.

Symbolisch mag dafür der Koffer stehen, der quasi als Staffelstab durch die Gemeinden des Kirchenkreises Krefeld-Viersen weitergereicht wird. Am Anfang, zu Beginn der Stafette im November 2016, war der Koffer leer – und doch auch wieder voll. Denn es lag bereits Gottes Wort in ihm, die Bibel. Wie hat das „Wort“ an 27 Sonntagen in den einzelnen Gemeinden gewirkt?

Eine kleine Ahnung bekommen wir davon, wenn die Stafette ihre letzte Station Ende Oktober erreicht hat. Dann öffnen wir den Koffer gemeinsam. Und sehen, was jede Gemeinde hineingelegt hat als ihr Symbol, dass das „Wort Gottes nicht wieder leer zu ihm zurückkehrt“.

Bettina Furchheim
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Krefeld-Viersen

Foto: Furchheim
Foto: Furchheim

Gottes Wort
kehrt nicht wieder leer
zu ihm zurück. Jesaja 55

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